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Hundehaltungsvorschrift der BH St. Veit an der Glan

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VERORDNUNG

der Bezirkshauptmannschaft 9300 St. Veit/Glan vom 28.10.2016, mit welcher HUNDEHALTUNGSVORSCHRIFTEN erlassen werden.

Gemäß § 69 Abs. 4 des Kärntner Jagdgesetzes 2000 LGBl. Nr. 21, i.d.g.F., wird nach Anhörung der Kammer für Land- und Forstwirtschaft sowie des Bezirksjägermeisters für den Verwaltungsbezirk 9300 St. Veit/Glan verordnet:

§ 1
Zum Schutze des Wildes während der Brut- und Setzzeit oder bei Schneelagen, die eine Flucht des Wildes erschweren, werden alle Hundehalter verpflichtet, außerhalb von geschlossenen verbauten Gebieten ihre Hunde ausnahmslos bei Tag und Nacht an der Leine zu führen oder entsprechend den tierschutzrechtlichen Bestimmungen sicher zu verwahren.

§ 2
Alle Hundehalter innerhalb geschlossener, verbaute Gebiete, sind verpflichtet, ihre Hunde so zu halten, dass dieselben am Wildbestand keinen Schaden anrichten können.

§ 3

Diese Bestimmungen gelten nicht für Bilden-, Polizei-, Rettungs-, Such-  und Jagdgebrauchshunde, wenn sie als solche gekennzeichnet (erkennbar) sind, für die ihnen zukommende Aufgabe verwendet werden und sich aus Anlass ihrer Verwendung vorübergehend der Aufsicht ihrer Halter (Besitzer) entzogen haben. Der Leinenzwang besteht auch nicht, wenn Ausbilder von angemeldeten kynologischen Vereinen, die ienem repräsentativen Dachverband angehören, Hunde zu Zwecken der Ausbildung an öffentliche Orte mitnehmen und sich durch einen Ausweis des Vereines als Ausbilder legitimieren können.

§ 4
Wer den Bestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandelt, begeht gemäß § 98 Abs. 1 Ziff. 2. des Kärntner Jagdgesetzes 2000 - K-JG,  LGBlNr. 21/2000, i.d.g.F., eine Verwaltungsübertretung. Verwaltugnsübertretungen sind - sofern die Tat nicht den Gegenstand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet - von der Bezirksverwaltungsbehörde mit Geldstrafe bis zu € 1.450,- und bei Vorliegen erschwerender Umstände, insbesondere, wenn duch die Übertretung ein erheblicher jagdwirtschaftlicher Nachteil eingetreten oder der Täter schon einmal wegen der gleichen strafbaren Handlung bestraft worden ist, mit Geldstrafe bis zu € 2.180,- zu bestrafen.


§ 5
Diese Verordnung tritt ab 15. November 2016 in Kraft und gilt während der Brut- und Setzzeit des Wildes oder bei einer Schneelage, die eine Flucht des Wildes erschwert

 

§ 6
Diese Verordnung tritt tritt mit Ablauf des 31. Juli 2017 außer Kraft.

 

Die Bezirkshauptfrau:

Dr. Claudia Egger-Grillitsch


Ergeht an:
die Gemeinde 9321 Kappel am Krappfeld;  mit dem Ersuchen, die Verordnung sofort an den Amtstafeln anzuschlagen, mit   Anschlagevermerk zu versehen und auch sonst für eine weitgehende Verlautbarung in ortsüblicher Weise zu sorgen



Aktualisiert ( Donnerstag, den 02. Februar 2017 um 12:41 Uhr )  


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Gemeinde Kappel am Krappfeld
Bahnstraße 43
9321 Kappel am Krappfeld
Fon +43(4262) 2629
Fax +43(4262) 4810
E-Mail: kappel-kr@ktn.gde.at

 

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Diese Seite wurde zuletzt am Montag, den 23. April 2018 um 12:44 Uhr aktualisiert
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