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Straßenverkehr

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Wildwechselverstärkter Wildwechsel

Rehe können keine schnellen Autos sehen
Rehe können Autos, die schneller als 70 Stundenkilometer fahren, nicht wahrnehmen. Grund ist das begrenzte Sehvermögen der Tiere, teilt der Verein Europäischer Tier- und Naturschutz (ETN) in Bonn mit.
Um Wildunfälle zu vermeiden, sollten Autofahrer daher besonders in der Morgen- und Abenddämmerung auf Wildtiere achten. Rehe und Hirsche sind im Herbst sehr aktiv, weil ihre Brunftzeit begonnen hat.

Autofahrer sollten Hinweisschilder auf Wildwechsel beachten, Abblendlicht einschalten, den Straßenrand beobachten und ihre Geschwindigkeit senken, rät der ETN. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern habe ein Reh eine Aufschlaggewicht von einer Tonne. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig fahren.

Wildwechsel zu Pendlerzeiten besonders stark
Reh, Hirsch und Wildsau auf der Straße- damit müssen Autofahrer im Herbst besonders zu den Pendlerzeiten rechnen.

Autofahrer sollten in Wildwechsel-Gebieten immer mit Tieren rechnen.

Denn im Oktober sind Wildschweine und Rehe zwischen 5.00 und 8.00 Uhr sowie zwischen 17.00 und 22.00 Uhr besonders aktiv, warnen die Automobilclubs.
Autofahrer sollten zu diesen Zeiten aufmerksam fahren und ihre Geschwindigkeit bei Wildwechsel-Warnschildern anpassen. Steht plötzlich ein Tier auf der Fahrbahn, gilt es, abzublenden und abzubremsen. Ist es dafür zu spät, sollte der Fahrer nicht ausweichen und bei der Kollision das Lenkrad gerade halten.
Zur problemlosen Schadensregulierung sind Polizei und Jagdpächter zu benachrichtigen. In der Regel übernimmt die Teilkaskoversicherung laut TÜV den Großteil der Kosten. Aufgrund der Tollwutgefahr darf ein verletztes oder getötetes Tier niemals angefasst werden. Wer den Kadaver mitnimmt, riskiert zusätzlich eine Anzeige wegen Wilderei.

Achtung, Wildwechsel!
Die Tiere queren Straßen vor allem in der Dämmerung.
Der Herbst ist auch die Zeit, in der die meisten Wildunfälle passieren. Vorsicht ist für alle Autofahrer geboten, denn laut Statistik Austria ereigneten sich im Vorjahr in Österreich 166 Unfälle mit Wild, bei denen 190 Menschen verunglückten. Der Arbö macht darauf aufmerksam, dass man vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten mit erhöhtem Wildwechsel rechnen muss. Überqueren Rehe (in der Regel sind es mehrere Tiere) die Fahrbahn, muss man das Abblendlicht einschalten und die Hupe mehrmals kurz betätigen.
Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte man das Lenkrad möglichst gut festhalten, damit das Fahrzeug beim Anprall nicht aus der Spur kommt und in den Gegenverkehr kracht. Ausweichmanöver sind riskant. Man kann gegen ein Baum stoßen, im Straßengraben landen oder andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Bei der Kollision mit einem Wildtier ist unbedingt die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. Ein totes Tier darf auf keinen Fall mitgenommen werden. Verletzte Tiere darf nur ein Jäger, Tierarzt oder die Polizei töten.



Aktualisiert ( Donnerstag, den 30. Oktober 2008 um 09:52 Uhr )  


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