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Passering

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PasseringDie Kirche in Passering  
Es ist anzunehemen, dass zur Zeit der ersten urkundlichen Nennung des Ortes im jahre 1124 hier bereits eine Kirche bestanden hat. Von dieser ist allerdings erst viel später in einer Urkunde die Rede. Dabei dürfte es sich aber nur um einen Ausbau des Kirchleins in gotischer Zeit gehandelt haben. Bei der letzten Renovierung in den sechziger Jahren kam nämlich in der Südwand der Passeringer Kirche oberhalb der Sakristeitüre ein ganz kleines romanisches Fenster zum Vorschein.

 

 

Die Art dieses Fensters, das leider wieder vermauert wurde, entsprach genau den Fenstern im uralten Kirchlein von St. Willibald. Es muß sich also auch in Passering um einen ursprünglichen frühromanischen Bau gehandelt haben. Der in spätgotischer Zeit erfolgte Umbau ist am 16. Oktober 1529 eingeweiht worden. Dieses Datum hat man früher fälschlicherweise für das Erbauungsdatum der Kirche gehalten. Sie iast jedoch, wie sich gezeigt hat, wesentlich älter. Spätestens seit dem umbau trug die Kirche auch das in der Türkenzeit aufkommende Steinplattendach, das gegen die türkischen Brandpfeile schützen sollte. Leider ist davon nur noch die Verkleidung des kleinen Dachreiters erhalten geblieben. Die Eisenbeschläge an der Kirchentüre dürfen ebenfalls in der Türkenzeit als Schutz gegen deren Eindringen angebracht angebracht worden sein.


In der Zeit Kaiser Josefs II. sollte neben unzähligen anderen Kirchen und Klöstern auch die damals zur Pfarre Kappel gehörige Filialkirche Passering aufgelassen werden. Das bischöfliche Ordinariat hat das aber auf Grund des energischen Protestes der hiesigen Bevölkerung verhindern können.

Recht beachtlich ist die Errichtung des kleinen Kirchleins. Der hübsche barocke Hochaltar trägt die Jahreszahl 1689. Eigenartigerweise ist seine Hauptfigur nicht eine Statue der derzeitigen Kirchenpatronin, der hl. Magaretha, sondern die Gottesmutter mit dem Jesuskind. Auf den Altarseiten stehen die Statuen des hl. Evangelisten Matthäus und des hl. Laurentius. In einem Visitationsprotokoll aus dem Jahre 1620 wird die Filiale als St. Lauentius und magaretha bezeichnet. Der hl. Laurentius erscheint auch nochmals am rechten Seitenaltar. Die jetzt alleinige Patronin Magaretha ist nur durch eine kleine Statue im oberen Teil des Hochaltars vertreten. Und dieser Aufsatz ist erst um 1720 am Hochaltar angebracht worden.

Die hl. Magaretha soll der Legende nach die Tochter eines heidnischen Fürsten oder Königs in Antiochia gewesen sein.



Aktualisiert ( Freitag, den 31. Oktober 2008 um 09:36 Uhr )  


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Diese Seite wurde zuletzt am Montag, den 23. April 2018 um 12:44 Uhr aktualisiert
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